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Nützliches, gemischt:

Kleine Quilts für die Gästegalerie fotografieren (31.12.2013)

Auf meinem virtuellen Schreibtisch landen viele Bilder von tollen Quilts nach meinen Mustern. Leider sind nicht alle Fotos leicht für die Gästegalerie vorzubereiten, weil beim Knipsen einiges schief ging... Darum habe ich hier einige Hinweise zusammengestellt. Deine Werke werden schön präsentiert UND mir wird die Arbeit erleichtert, wenn Du folgende Tipps berücksichtigst.

Ich beziehe mich auf eine "normale" digitale Kompakt-Kamera im Automatik-Modus.

Kameraeinstellungen

Jede Kamera hat Menüs, in denen diverse Grundeinstellungen vorgenommen werden können. Ziehe gegebenenfalls die Gebrauchsanweisung zu Rate.

  • Stelle die Bildgröße auf Werte zwischen 1000 und 2000 Pixel ein.
  • Stelle die Qualität auf "fein" (hoch) ein.
  • Stelle das richtige Datum ein.
  • Schalte die Datumseinblendung ab.
  • Wenn möglich, setze die ISO Einstellung auf "Auto".

Das Objekt vorbereiten

Vor einem schlichten Hintergrund fotografiert kann ich den Mini leichter freistellen und auf der Webseite "schweben" lassen. Wenn der Untergrund einen guten Kontrast zu Deiner Quilt-Einfassung bietet, erleichtert mir das die Arbeit noch mehr.

Objekt mit Hintergrund
Objekt mit ...
Objekt ohne Hintergrund
... und ohne Hintergrund.

Hänge Deinen Quilt gerade an eine einfarbige, am besten weiße Wand (eine weiße Fläche nutzt die Kamera zum Farbabgleich).

Sehr leichte Objekte stecke ich direkt unsichtbar mit Stecknadeln an die Raufasertapete. Das darf aber nicht jeder ... Wenn Du Schlaufen angenäht hast, benutze sie um den Quilt an einem Stab oder Ast hängen zu lassen. Willst Du keine zwei Nägel einschlagen, kann ein langer dünner Faden an die Stangenenden gebunden zum Aufhänger werden. Dann reicht ein Nagel ganz oben an der Wand ... dort stört er nicht weiter und kann für spätere Foto-Aktionen steckenbleiben.

Alternativ kann man den Quilt glatt auf ein gebügeltes weißes Tuch auf den Fußboden legen.

Wird der Quilt auf einem Tisch-Ständer präsentiert ist es schön, wenn die Umgebung zum Motiv passt oder ganz schlicht ist. Kissen lassen sich auf einem Sessel drapieren.

Das Licht

Am besten für eine realistische Wiedergabe der Farben und - was bei Quilts besonders wichtig ist: der Oberflächenstruktur - ist Tageslicht. Für ein natürliches Erscheinungsbild fällt es idealerweise von oben links oder seitlich ein. Direkte Sonne ist zuviel des Guten - sie frisst die Farben gern auf. Aufnahmen im hellen Zimmer oder draußen im Schlagschatten gelingen am besten. Im Sommer ist das Licht am späten Nachmittag besonders weich. Gegenlicht vermeiden!

Für gutes Licht im Zimmer ist eine Wand im rechten Winkel zu einem Fenster geeignet. Gardinen und schattenwerfende Gewächse wegräumen, vielleicht sogar das Fenster öffnen.An wenig hellen Tagen lege ich kleine Arbeiten innen auf das weiße Tuch vor eine geöffnete Außentür. Ich drehe den Quilt so, dass das Licht von links oben darauf fällt.

Bei knapper Tageshelligkeit ist es eine gute Idee, die Kamera auf ein Stativ oder irgendetwas Stabiles (Stuhl, Tisch, Mauervorsprung, Bücherstapel...) zu stellen und nach dem Ausrichten nur noch den Auslöser zu berühren. Oder eine Aufnahme mit Selbstauslöser machen (im Handbuch nachschlagen), dann musst Du die Kamera gar nicht anfassen und sie kann in aller Ruhe länger belichten ohne das Bild zu verwackeln.

Dreibein

Es gibt kleine Dreibein-Tisch-Stative, die kosten nicht die Welt und sind ausgesprochen nützlich.

Allzu duster sollte es dennoch nicht sein, denn die Kamera verwendet dann spezielle Lichtmodi und erzeugt dadurch "Rauschen" im Bild. Das sieht aus wie feinkrümeliger Nebel und verwischt die Kontraste. Also lieber auf eine hellere Stunde warten.

Verzichte auf Blitzlicht, es ist der Feind der Quilts. Es macht viel zuviel weißes Licht direkt von vorn und erzeugt hässliche harte Schatten. Es ist wie bei den Menschen: im Blitzlicht sehen sie nicht gerade vorteilhaft aus. Schalte am besten das Blitzlicht an der Kamera ab.

Ausrichtung und Ausschnitt

Fotografiere direkt von vorn (oder oben), damit die Form Deines Quilts nicht zu einem Trapez verzerrt wird. Das heißt, dass sich die Kamera auf gleicher Höhe wie die Mitte (oder direkt über der Mitte) des Quilts befinden muss. Bei manchen Kameras lässt sich ein Rechteck oder Gitter im Display einblenden (guck in Dein Kamera-Menü oder Handbuch), dann hat man Orientierungspunkte, die beim Ausrichten helfen. Benutze nach Möglichkeit keinen Zoom. Wähle den Abstand zum Objekt so, das im Bild der vollständige Quilt mit gut sichtbarem Abstand zum Bildrand zu sehen ist. Auf keinen Fall sollte der Quilt irgendwo "abgeschnitten" werden.

Idealbild

Mache gleich mehrere Aufnahmen in leicht veränderter Position, mit anderen Einstellungen oder an anderem Platz - dann hast Du eine Auswahl! Experimentiere ein wenig unter Deinen Bedingungen.

Bildbearbeitung

Ziehe die Bilder auf den Computer und betrachte sie auf dem Monitor. Im Kamera-Display fällt so manche Unschärfe oder Farbverschiebung nicht auf, die Fotos sehen dort oft besser aus als sie tatsächlich sind!

Du kannst Deine Bilder nun nach Belieben bearbeiten, aber wenn Du mir ein Foto schicken willst, versuche es bitte mit den nachfolgenden Regeln, sie machen mir die Arbeit leichter:

  • Suche Dein Lieblingsbild aus.
  • Verzichte auf jegliche Bearbeitung mit einem Photoprogramm, füge auch keine Logos oder Texte ein.
  • Ändere den Namen des Bildes indem Du einen Rechtsklick auf den Namen machst und "umbenennen" wählst: vorname_nachname_01.(Dateiendung unberührt lassen). Weitere Bilder bekommen eine 02 usw.
  • Sende mir das Bild als Mailanhang, nicht in einem Dokument (word.doc oder PDF).

Bei den meisten Mailprogrammen geht das so: Mail schreiben, die Büroklammer anklicken oder Menu "Einfügen" öffnen, "Datei" wählen, die richtige Datei suchen und einfügen.

Wenn Dein Computer Dir "für Email komprimieren" anbietet, so lehne dies ab. Mailprogramme können keine gescheite Fotobearbeitung! Mails bis etwa 3-5 MB kann ich problemlos empfangen. Willst Du mehrere große Bilder schicken, so sende sie in mehreren Mails.

Knipsen

So, nun nix wie ran an die Kamera ... ich freue mich auf Deine Bilder!

 

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© Regina Grewe, Kamen
Letzte Änderung: 08.01.2014